tag 9-fine

1 09 2010

nach dem stetigen temperaturanstieg in den letzten tagen, der ja wie bereits  berichtet, in knapp 50°C gipfelte, gab’s am darauffolgenden tag einen abkühlung – und zwar eine ordentliche.
als wir den tioga-pass, welcher  uns zu unserer nächsten station, dem yosemite-nationalpark, führte, passierten, zeigte das thermometer in unserem dodge umgerechnet 7,8°C an.
als wir dann kurz ausstiegen, entschlossen wir uns sehr schnell, unsere t-shirts und kurzen hosen gegen etwas wärmenderes auszutauschen.
nicht ganz unbegründet, schließlich begann es wenige meilen später sogar kurz ganz leicht zu schneien.
der yosemite-park ist von der vegetation her sehr grün, und besticht vorallem durch markante felswände und wasserfälle. letztere waren saisonbedingt allerdings recht unspektakulär, da die wassermenge – nun ja – recht übersichtlich war.
man könnte hier auch ausgedehnte wanderungen machen, dazu hatten wir jedoch etwas zu wenig zeit.
die folgenden 2 tage verbrachten wir wieder in etwas dicht besiedelterem gebiet: san francisco.
das wetter war dort meist sehr sonnig, aber windig und doch eher kühl. wir konnten also, ohne ins schwitzen zu geraten, die steilen strassen von san francisco erkunden.
dabei nahmen wir nur teilweise das auto zu hilfe, was bei der steilsten strasse mit 31,5% steigung durchaus ein erlebnis ist. stilechter war natürlich die benutzung eines cable-cars – das meines wissens einzige öffentliche verkehrsmittel, bei dem sich (zumindest die touristen, und sonst fährt ja auch kaum jemand damit) um einen stehplatz drängen.
einmal sogar radelten wir die küste entlang, was bei dem starken wind durchaus eine ordentliche herausforderung war.
die meisten meter machten wir zu fuss bzw. mit dem bus, und sahen dabei doch viele wichtige punkte der stadt.
mit einem typischen foto der golden gate bridge kann ich leider nicht dienen, da (als wäre absicht dabei) jedesmal als ich dieses foto machen wollte, dichtester nebel in der bucht dies unmöglich machte.

ein highlight war jedenfalls der besuch von alcatraz, der ehemaligen gefängnis-insel vor san francisco.
seit 1963 ausser betrieb, strahlt es immer noch eine mystische aura aus. es war schon eindrucksvoll und auch etwas beklemmend, durch den zellenblock zu gehen, wo verbrecher wie z.b. al capone ihre strafe absitzten. aus diesem hochsicherheitsgefängnis gab es nur wenige ausbrüche, und selbst bei jenen, die es geschafft haben, ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie das eiskalte wasser bei nacht und nebel (und gelegentlichen haien) überlebt haben könnten.

tja, und allmählich geht unsere reise auch schon wieder dem ende zu. wir sind bereits auf dem highway 1 samt tollem panorama auf den pazifik richtung los angeles unterwegs, von wo wir dann am donnerstag wieder zurück in die heimat fliegen werden.

danke für die aufmerksamkeit, bis bald!
j.&co





tag 6-8

28 08 2010

nach viel (sehr schöner) gegend in den ersten tagen unseres wild west-trips, gab es nun knappe 2 tage lang unterhaltung ganz anderer art.
auf dem programm stand das bunt schillernde, kitschige, verrückte… aber trotz allem (zumindest für mich) sehr beeindruckende und faszinierende las vegas.
unsere bleibe für den aufenthalt war das hotel „monte carlo“ im zentrum der stadt.
von unseren zimmern im 23. stock konnten wir einen teil des bunten treibens auf der hauptstraße verfolgen. am sogenannten strip liegen all jene ausgefallenen kasino-hotels, für die las vegas so berühmt ist:
da wäre z.b. das „luxor“ in form einer ägyptischen pyramide samt riesiger sphinx, oder das „new york, new york“, welches die skyline von manhattan nachbildet.
der totale wahnsinn ist das hotel “venetian“, welches teile des marcus-platzes, sowie den canale grande venedigs, samt singenden gondolieri und künstlichem himmel  so detailgetreu nachgebildet hat, dass man darüber einfach nur staunen kann. das hotel „treasure island“ bietet jeden abend mehrere gratisvorstellungen einer ca. 25minütigen piratenshow, inklusive schiffsuntergang , sowie jeder menge action und sexy tanzeinlagen. und das sind nur einiger der vielen sehenswürdigkeiten…
daneben gibt es noch unzählige bars, wedding-chapels (hier kann man tatsächlich für wenige dollars sehr unkompliziert vor den traualtar treten – es gibt sogar heirats-drive-throughs!)…..und natürlich kasinos.
jedes hotel hat einen eigenen riesengroßen kasino-bereich, in dem man rund um die uhr sein glück versuchen kann, entweder an irgendeinem der unzähligen glücksspielautomaten, oder an einem black-jack-, poker-, … tisch.
da rollt der rubel… wie gesagt: verrückt aber faszinierend!
klaus und ich sind dem trubel dann mal für einige stunden entflohen, um in der wüste eine atv-tour zu machen.

nach unserem las vegas aufenthalt gings dann richtung death valley.
war es in las vegas schon heiss, so wurde es spätestens dort beinahe unerträglich. das death valley liegt größtenteils unterhalb des meeresspiegels, und gerade in den sommermonaten steigt die temperatur untertags auf weit über 40°C.
als wir am tiefsten punktes des tales („bad water“) ankamen, zeigte das thermometer im auto 121°F an – das sind in grad celsius (wenn sie so wollen) 49,4. da wird der aufenthalt ausserhalb des klimatisierten autos zu einer ziemlich schweisstreibenden angelegenheit.
lohn für all die mühen ist allerdings eine beeindruckende landschaft mit salzverkrusteten flächen, sanddünen und großartigen umgebenden gebirgszügen.

nichtsdestotrotz waren wir dann aber doch alle wieder froh, als wir unser motel in einer normal temperierten umgebung (also nur noch 35°C) erreichten..

sg,
j.&co





tag 0-5

25 08 2010

so, nun also die ersten impressionen unseres usa-trips.

in kurzen worten was bisher geschah:
nach fast 24 stündiger anreise nach los angeles verbrachten wir die ersten zwei „richtigen“ urlaubstage ebendort.

 zuerst verbrachten wir einen tag lang in den  universal studios samt studiotour und vergnügungspark (geeignet sowohl für kleine als auch schon etwas größere kinder…).
am zweiten tag klapperten wir dann die wichtigsten stationen der stadt ab: hollywood walk of fame, beverly hills, santa monica pier, venice beach,….

den dritten tag waren wir fast ausschließlich auf achse, schließlich musste eine lange strecke richtung grand canyon zurück gelegt werden.

am vierten tag war es dann soweit  – mein bisheriger höhepunkt dieser reise:  der grand canyon (bundesstaat arizona). ich kann meine eindrücke davon nur als atemberaubend zusammenfassen. ein tolles erlebnis natürlich auch der halbstündige hubschrauberflug über den canyon.
am fünften (=heutigen) tag waren wir im bryce canyon (bundestaat utah). auch dieser nationalpark ist landschaftlich einfach wunderschön. aber am besten einfach die bilder durchklicken.

nächstes ziel ist las vegas (bundesstaat nevada). derzeit sind wir schon sehr nahe dran, und dem wüstenklima entsprechend haben wir bereits über 40°C…

bis bald,
j.&co





hello again

18 08 2010

obwohl mir sehr wohl bewusst ist, dass vermutlich kaum noch jemand diesen blog verfolgt – schließlich hat sich hier doch seit gut eineinhalb jahren nichts neues mehr getan – , möchte ich mich wieder mal kurz zu wort melden.

viel zeit ist verstrichen, seitdem ich aus boston ins nicht minder reizvolle trattnachtal zurückgekehrt bin, und es hat sich doch einiges getan in der zwischenzeit:
das kapitel fachhochschule konnte ich glücklicherweise im herbst 2009 erfolgreich abschließen. was folgte, war eine etwas holprige mehrmonatige suche nach einem passenden job. ohne detailiert auf die zwischenstationen eingehen zu wollen – es waren doch einige – habe ich schlussendlich doch einen sehr interessanten arbeitsplatz gefunden. die firma ist zwar leider nicht in einer pendelbaren entfernung von schlüsslberg  lokalisiert  (ich verbringe also nun montag bis freitag im salzburgerischen),  jedoch  ist es sehr viel wert, nun einen job zu haben, der meiner ausbildung entspricht.

aber nun genug mit all dem vorgeplänkel, schließlich gibt’s ja einen viel interessanteren grund für diesen blogeintrag.
nach der bereits schon erwähnten eineinhalbjährigen usa-abstinenz kehre ich nun wieder zurück in die vereinigten staaten – zumindest für gut zwei wochen, und dieses mal auch nicht ganz allein.
gemeinsam mit maria, eva und klaus geht’s diesmal an die andere küste, nämlich die westliche.

beginnend in los angeles statten wir mit dem mietwagen den bundesstaaten kalifornien, arizona, utah und nevada einen besuch ab, um dabei einige ihrer landschaftlichen und kulturellen  sehenswürdigkeiten zu bestaunen.
neben viel schöner gegend werden wir aber auch die luft von metropolen wie los angeles, las vegas oder san franzisco atmen dürfen. ein grober routenplan ist übrigens weiter unten dargestellt.

wir freuen uns natürlich alle schon sehr auf diesen trip, und besonders ich, sozusagen ein waschechter usa-ossi, bin schon sehr gespannt, wie amerika nun auf der gegenüberliegenden seite so aussieht…

ich möchte  nichts versprechen, aber möglicherweise finde ich ja unterwegs abends mal zeit, einige fotos online zu stellen.

weils so schön passt und quasi als einstimmung möchte ich mit dem refrain eines sehr bekannten liedes schließen:
if you‘re going to san francisco, be sure to wear some flowers in your hair…lalala“

liebe grüße,

j.





schlusswort

23 02 2009

 trotz widriger wetterbedingungen (schneesturm am abend des meines rückfluges am logan international airport in boston) verlief meine rückkehr nach oberösterreich völlig reibungslos, und die swissair-maschine setzte planmäßig am frühen donnerstag nachmittag am flughafen münchen auf.
meine verbliebenen dollarvorräte haben letztendlich zwar nicht mehr für einen business-upgrade gereicht, aber dank freiem benachbartem sitzplatz stand mir dennoch genügend bewegungsfreiraum für einen komfortablen flug zur verfügung.

am flughafen wurde ich dann bereits von der beinahe selben delegation erwartet, die  mich vor gut 6 monaten ebendort verabschiedet hatte: maria, christian und klaus. leider nicht dabei war diesmal meine schwägerin-in-spe eva, die ja selbst gerade ausser landes – genauer gesagt in england- weilt.

nachdem uns christian in bereits bewährter manier sicher nach grieskirchen chauffiert hatte, warteten im musikheim der emk-grieskirchen bereits meine familie und viele freunde meiner heimat-kapelle. im rahmen einer sehr netten willkommensparty gabs dann viel zu reden, essen und trinken, und trotz erheblichen schlafdefizites wurde es dann abend, bis ich letztendlich dann wirklich ganz daheim war.

nun ja, und mittlerweile habe ich mich auch schon wieder ziemlich gut akklimatisiert. die zeitumstellung ist nicht so tragisch, wie es in die andere richtung der fall war, und ehrlich gesagt genieße ich momentan all die vorzüge, die mir im letzten halben jahr verwehrt waren:

- kommunikation mit freundin, familie und freunden ohne email, skype,…
- mehr als nur 15m^2 privatsphäre
- bad und wc nur noch mit einer person zu teilen
- eigenes auto, fernseher, …
- mass- ,temperatur-, zeit-, mengen-angaben wieder in der gewohnten
   verständlichen art und weise
- gutes brot, jause, mehlspeise,…..
- einstelliger euro-rechnungsbetrag beim konsumieren
   von zwei gläsern bier
- schlafen ohne ohropax
- …
alles dinge, die bereits in wenigen tagen ganz sicher wieder zur selbstverständlichkeit werden, mir momentan aber einfach äußerst positiv auffallen.

trotz meiner freude über das nachhause-kommen bin ich natürlich auch sehr dankbar für all das, was ich in den letzten monaten erleben durfte:  
-äußerst interessante und wertvolle erfahrungen während meines praktikums
  im jvpl gesammelt
-englischkenntnisse zumindest über den zum nackten überleben notwendigen
  level heben können
-viele aktivitäten und unternehmungen in der freizeit
-einige sehr gute neue freunde gewonnen
-im zentrum einer sehr lebens-und bemerkenswerten stadt gewohnt

dagegen nehmen sich die wenigen negativ-punkte unbedeutend aus.

summa summarum möchte ich die letzten monate also keinesfalls missen, und auf die schon mehrfach gestellte frage, ob ich das leben in boston nicht vermissen werde, kann ich nur sagen:
momentan fehlt mir absolut nichts, allerdings kann ich natürlich nicht ausschließen, dass ich mich nach einiger zeit nicht wehmütig an das eine oder andere zurück erinnern werde. 

wie geht’s jetzt weiter….
werde jetzt erst mal versuchen, mein ursprüngliches gewicht (so eigenartig es klingt, aber ich bin mit weniger kilos  zurückkehrt als ich aufgebrochen bin) wieder zu erlangen, um dann gestärkt mein letztes semester in der fh-linz abzuschließen.

da ich diesen weblog eigentlich nur ins leben gerufen habe, um einen interessierten personenkreis über meine erlebnisse in den usa auf dem laufenden zu halten, habe ich eigentlich nicht geplant, weiterhin artikel zu verfassen. man sollte zwar niemals nie sagen, aber dennoch ist es eher unwahrscheinlich, dass es zukünftig viele updates geben wird.

es hat mir sehr viel spass bereitet, euch mit berichten über meinen amerika-aufenthalt zu versorgen, und umso mehr freute es mich, wenn diese auch gelesen wurden. daher nochmals vielen, vielen dank für das rege interesse an meinen einträgen, die zahllosen kommentare und all die anerkennenden worte.

bleibt mir gewogen,
und beste grüße aus schlüsslberg!

jürgen





heimwärts

18 02 2009

nachdem ich mittlerweile bereits aus meinem zimmer ausgecheckt habe, sitze ich gerade in der lobby des ywca. mein letzter nachmittag hier in boston ist angebrochen, und ich habe nur noch wenige stunden bis zu meinem abflug (21:50 ortszeit) zu überbrücken. gute gelegenheit also,  um die vergangenen tage revue passieren zu lassen.

die tour mit der mit-concert band verlief ganz ok- wenn auch nicht unbedingt spektakulär.
freitag abends spielten wir das erste konzert in einer middle-school in templeton, gemeinsam mit der dortigen community band. community bands sind sehr gut vergleichbar mit der art von musikkapellen, wie wir sie in österreich kennen. der leiter dieser community band ist übrigens einer der beiden dirigenten der mit-band.
wenngleich auch die mehrheit der plätze im konzertsaal unbesetzt waren, so war das publikum im vergleich zu den musikerInnen eindeutig in der überzahl.
das konnte man vom konzert tags darauf in new york city leider nicht behaupten.  könnte womöglich auch daran liegen, dass wir aufgrund von organisatorischen unklarheiten letztendlich erst mit einer halbstündigen verspätung starteten. die zuhörer konnte man an 3 händen abzählen. wenigstens war das ambiente sehr beeindruckend- wobei die akkustik (3-4 sek nachhall) wohl nur den ruhigen st.florian choral so richtig zur geltung kommen ließ.

den abend verbrachte ich dann wie geplant mit herbert grubmair und seiner frau ina. aus dem jazzclub-besuch wurde leider nichts – der kummer darüber war dann jedoch schnell mit einigen gläsern weissbier weggespült. (die rechnung dafür wurde mir dann am nächsten morgen schmerzlichst präsentiert- zum glück gibts tylenol…)
war jedenfalls sowohl ein sehr unterhaltsamer wie informativer abend -unglaublich, was z.b. ein durchschnittliches appartment in manhattan kostet…

nach einer weiteren nacht in einem new jersey’er motel gemeinsam mit zwei äusserst wortkargen zimmmergenossen, gings dann am sonntag nochmals für einige stunden nach new york zurück. da ich die stadt bereits vor einem guten jahr touristisch erkundet habe, verbrachte ich den sonnigen nachmittag im central park und gemütlich schlendernd durch downtown.
unter den fotos in der gallerie sind übrigens auch einige, welche bereits im herbst 07 gemacht wurden.

ich habe, glaube ich, unfreiwilligerweise an diesem wochenende mein „versäumtes“  fastfood-pensum der letzten monate wieder aufgeholt. kann keine burger und pommes mehr sehen…

von meinen arbeitskollegen habe ich mich gestern verabschiedet. mein letzter offizieller arbeitstag war zwar schon vergangenen freitag, aber an diesem tag waren viele nicht im labor, und ausserdem hatte ich ohnehin noch einiges zu erledigen.

für den heutigen verbleibenden nachmittag habe ich eigentlich keine besonderen pläne mehr. eventuell noch ein wenig spazieren gehen…. und da fällt mir ein, dass ich jetzt dann noch meine  verbliebenen dollar-vorräte überprüfen sollte- vielleicht geht sich damit ja noch ein kurzfristiger upgrade auf business-class aus :) .

lg, zum letzten mal aus boston
j.

ps.: vielen dank übrigens für die vielen guten wünsche für die heimreise. freu mich schon darauf,  euch wieder alle persönlich zu sehen!

 





reinbeissen…

13 02 2009

in den big apple

new-york

mal schaun, ob es nachher etwas zu berichten gibt…
lg,
j.





jetzt dauerts nicht mehr lang

9 02 2009


mein letztes wochende hier in boston liegt schon so gut wie hinter mir – meine letzte praktikums-woche im jvpl noch vor mir. so wie es aussieht, wird sie sehr schnell vergehen, da ich noch einiges zu erledigen habe – ist aber gut so.

am letzten wochenende meines aufenthalts geht’s dann auf tour mit der mit-concert band. diese führt uns zuerst nach narragansett, wo am freitag abend ein konzert gespielt wird. samstag vormittags rollt der bus dann in die stadt, die anscheinend niemals schläft – new york. Am nachmittag steht nämlich ein konzert am programm, wobei ich mir bzgl. des konzertsaales nicht mehr ganz sicher bin. wenn ich mich recht erinnere, dann war es irgendetwas mit carnegie… oder so ähnlich…;)….

tja, das wär was- tatsächlich spielen wir aber in der church of st. paul the apostle.
auf dem programm steht  auch ein oberösterreichischer komponist: thomas doss mit (passend zur location) dem st.florian choral. wie und warum ist eine etwas längere geschichte…
nach dem konzert ist jedenfalls ein treffen mit einem bekannten (ebenfalls oberösterreicher) geplant, der seit wenigen monaten in new york für die österreichische botschaft arbeitet. den schallerbacher blogleserInnen ist dieser jemand wohl kein unbekannter- richtig: die rede ist von herbert „grubsi“ grubmair. als passionierter jazz-saxophonist hat er mir angeboten, mich ein wenig  in big apples jazzclub-szene einzuführen. sightseeing-technisch habe ich ja keinen stress mehr, da ich vor ca. eineinhalb jahren bereits  mehrere tage in new york verbracht habe.

 

nach der tour wirds dann auch allmählich zeit, das  kofferpacken in angriff zu nehmen. der gedanke daran treibt mir bereits jetzt schweißperlen auf die stirn. wird nämlich eine gewaltige herausforderung, all das zeug, das sich im laufe von 6 monaten so angesammelt hat, in meinen koffern zu verstauen, und dabei auch noch das gewichtslimit einzuhalten.
muss nun einige meiner studienkollegInnen enttäuschen: die bestellten  harvard-uni-sweater werde ich ich wohl nicht liefern können-sorry!

 

bis bald,

j.

 

ps.: nl-10 tage

 





antworten-teil 2

5 02 2009

@maria:
hat etwas gedauert-aber ich wollte mir meiner sache schließlich sicher sein…
ich habe  mich bei margaret  – der sekräterin des jvpl - bzgl. der ungewohnten mengenangaben in amerikanischen kochbüchern
(cup, spoon,…) erkundigt. nachdem sie uns regelmäßig mit verschiedensten selbstgebackenen mehlspeisen versorgt, darf sie dbzgl. wohl als expertin gelten.
also: lt. ihren ausführungen wird beim kochen bzw. backen zum dosieren der einzelnen ingredienzen keine küchenwaage, sondern stattdessen ein set von dosier-bechern und löffeln verschiedener größe verwendet.

measuring_cups1     measuring_spoons1
es wird also nicht nach gewicht, sondern nach volumen dosiert. beispielsweise heißt es dann statt 300g mehl, 4 cups of flour, oder so ähnlich. alles klar?!
zur zweiten, inoffiziellen, frage:
es gibt nach meiner akribischen zählung bei shaws (dem supermarkt meines vertrauens) mehr als 15 verschiedene kuh-milch sorten, und mehr als 30 verschiedene soja-milch sorten.

kuh
zum einen sind mal alle möglichen marken erhältlich, und dann kommen noch die verschiedenen sonderausführungen dazu: von 0-fett, über halbfett, bis extra-fett…

liebe grüße,
j.





dim sum

2 02 2009

nachdem auch dieses wochenende der geplante flug zwar nicht ins wasser fiel (strahlend schönes wetter), aber dafür zum zweiten mal vom winde verweht wurde, gibts auch dieses mal keinen bericht dazu.

das gute daran war, dass ich somit die einladung durch meinen asiatischen arbeitskolleginnen koeun und saori zum dim sum annehmen konnte. gemeinsam mit einigen arbeitskollegen gings ins zentrum von chinatown, genauer gesagt in ein chinesisches restaurant, mit dem vielversprechenden namen
schriftzeichen1 (oder so ähnlich :) )

zu beginn war ich etwas skeptisch , ob und wie mein magen diese doch etwas exotischere kost, im wahrsten sinne des wortes, „verdauen“ würde. einen tag danach kann ich jedoch sagen: überhaupt kein problem (was ich im übrigen von so manch im ywca serviertem nicht behaupten kann). egal…

die atmosphäre im lokal kann man sich so vorstellen: ein sehr großer saal mit schätzungsweise 50 kreisrunden tischen- beinahe jeder tisch mit vorwiegend asiatischem publikum belegt – dazwischen flitzt eine unzahl von kellnern mit servierwägen herum – somit insgesamt ziemlich laut und hektisch.  sobald einer der kellner in greifbare nähe kommt, wird wild gestikulierend versucht, ihm eine seiner spezialitäten abzuluchsen. diesen sehr wichtigen part haben zum glück meine bereits erwähnten kolleginnen übernommen-es bedarf dazu nämlich doch einer gewissen erfahrung. nachdem die beiden ihren job sehr gut gemacht haben, haben wir letztendlich sehr viele verschiedene gerichte verkosten können - die meisten davon waren sehr gut.
eine kurze aber gute beschreibung des dim sum kann diesem link entnommen werden.

was das praktikum betrifft, so konnte ich letzte woche übrigens den größten teil meines projektes abschließen. ich hoffe nun, dass ich auch die verbleibenden 2 wochen noch mit interessanten aufgaben verbringen werde.
ach ja: nachdem ich sie ja bald nicht mehr kollegen nennen kann, möchte ich in  der folgenden fotogallerie , spät aber doch, einige meiner co-worker kurz vorstellen. es handelt sich dabei um jene, mit denen ich am meisten zu tun hatte.

da sich nun allmählich der muskelkater in den fingern meiner rechten hand bemerkbar macht (überbeanspruchung durch essen mit stäbchen) höre ich nun besser auf.

bis bald,
j.
(nl-18 tage)








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