trotz widriger wetterbedingungen (schneesturm am abend des meines rückfluges am logan international airport in boston) verlief meine rückkehr nach oberösterreich völlig reibungslos, und die swissair-maschine setzte planmäßig am frühen donnerstag nachmittag am flughafen münchen auf.
meine verbliebenen dollarvorräte haben letztendlich zwar nicht mehr für einen business-upgrade gereicht, aber dank freiem benachbartem sitzplatz stand mir dennoch genügend bewegungsfreiraum für einen komfortablen flug zur verfügung.
am flughafen wurde ich dann bereits von der beinahe selben delegation erwartet, die mich vor gut 6 monaten ebendort verabschiedet hatte: maria, christian und klaus. leider nicht dabei war diesmal meine schwägerin-in-spe eva, die ja selbst gerade ausser landes – genauer gesagt in england- weilt.
nachdem uns christian in bereits bewährter manier sicher nach grieskirchen chauffiert hatte, warteten im musikheim der emk-grieskirchen bereits meine familie und viele freunde meiner heimat-kapelle. im rahmen einer sehr netten willkommensparty gabs dann viel zu reden, essen und trinken, und trotz erheblichen schlafdefizites wurde es dann abend, bis ich letztendlich dann wirklich ganz daheim war.
nun ja, und mittlerweile habe ich mich auch schon wieder ziemlich gut akklimatisiert. die zeitumstellung ist nicht so tragisch, wie es in die andere richtung der fall war, und ehrlich gesagt genieße ich momentan all die vorzüge, die mir im letzten halben jahr verwehrt waren:
- kommunikation mit freundin, familie und freunden ohne email, skype,…
- mehr als nur 15m^2 privatsphäre
- bad und wc nur noch mit einer person zu teilen
- eigenes auto, fernseher, …
- mass- ,temperatur-, zeit-, mengen-angaben wieder in der gewohnten
verständlichen art und weise
- gutes brot, jause, mehlspeise,…..
- einstelliger euro-rechnungsbetrag beim konsumieren
von zwei gläsern bier
- schlafen ohne ohropax
- …
alles dinge, die bereits in wenigen tagen ganz sicher wieder zur selbstverständlichkeit werden, mir momentan aber einfach äußerst positiv auffallen.
trotz meiner freude über das nachhause-kommen bin ich natürlich auch sehr dankbar für all das, was ich in den letzten monaten erleben durfte:
-äußerst interessante und wertvolle erfahrungen während meines praktikums
im jvpl gesammelt
-englischkenntnisse zumindest über den zum nackten überleben notwendigen
level heben können
-viele aktivitäten und unternehmungen in der freizeit
-einige sehr gute neue freunde gewonnen
-im zentrum einer sehr lebens-und bemerkenswerten stadt gewohnt
dagegen nehmen sich die wenigen negativ-punkte unbedeutend aus.
summa summarum möchte ich die letzten monate also keinesfalls missen, und auf die schon mehrfach gestellte frage, ob ich das leben in boston nicht vermissen werde, kann ich nur sagen:
momentan fehlt mir absolut nichts, allerdings kann ich natürlich nicht ausschließen, dass ich mich nach einiger zeit nicht wehmütig an das eine oder andere zurück erinnern werde.
wie geht’s jetzt weiter….
werde jetzt erst mal versuchen, mein ursprüngliches gewicht (so eigenartig es klingt, aber ich bin mit weniger kilos zurückkehrt als ich aufgebrochen bin) wieder zu erlangen, um dann gestärkt mein letztes semester in der fh-linz abzuschließen.
da ich diesen weblog eigentlich nur ins leben gerufen habe, um einen interessierten personenkreis über meine erlebnisse in den usa auf dem laufenden zu halten, habe ich eigentlich nicht geplant, weiterhin artikel zu verfassen. man sollte zwar niemals nie sagen, aber dennoch ist es eher unwahrscheinlich, dass es zukünftig viele updates geben wird.
es hat mir sehr viel spass bereitet, euch mit berichten über meinen amerika-aufenthalt zu versorgen, und umso mehr freute es mich, wenn diese auch gelesen wurden. daher nochmals vielen, vielen dank für das rege interesse an meinen einträgen, die zahllosen kommentare und all die anerkennenden worte.
bleibt mir gewogen,
und beste grüße aus schlüsslberg!
jürgen















(oder so ähnlich 









