tag 6-8

28 08 2010

nach viel (sehr schöner) gegend in den ersten tagen unseres wild west-trips, gab es nun knappe 2 tage lang unterhaltung ganz anderer art.
auf dem programm stand das bunt schillernde, kitschige, verrückte… aber trotz allem (zumindest für mich) sehr beeindruckende und faszinierende las vegas.
unsere bleibe für den aufenthalt war das hotel “monte carlo” im zentrum der stadt.
von unseren zimmern im 23. stock konnten wir einen teil des bunten treibens auf der hauptstraße verfolgen. am sogenannten strip liegen all jene ausgefallenen kasino-hotels, für die las vegas so berühmt ist:
da wäre z.b. das „luxor“ in form einer ägyptischen pyramide samt riesiger sphinx, oder das „new york, new york“, welches die skyline von manhattan nachbildet.
der totale wahnsinn ist das hotel “venetian“, welches teile des marcus-platzes, sowie den canale grande venedigs, samt singenden gondolieri und künstlichem himmel  so detailgetreu nachgebildet hat, dass man darüber einfach nur staunen kann. das hotel „treasure island“ bietet jeden abend mehrere gratisvorstellungen einer ca. 25minütigen piratenshow, inklusive schiffsuntergang , sowie jeder menge action und sexy tanzeinlagen. und das sind nur einiger der vielen sehenswürdigkeiten…
daneben gibt es noch unzählige bars, wedding-chapels (hier kann man tatsächlich für wenige dollars sehr unkompliziert vor den traualtar treten – es gibt sogar heirats-drive-throughs!)…..und natürlich kasinos.
jedes hotel hat einen eigenen riesengroßen kasino-bereich, in dem man rund um die uhr sein glück versuchen kann, entweder an irgendeinem der unzähligen glücksspielautomaten, oder an einem black-jack-, poker-, … tisch.
da rollt der rubel… wie gesagt: verrückt aber faszinierend!
klaus und ich sind dem trubel dann mal für einige stunden entflohen, um in der wüste eine atv-tour zu machen.

nach unserem las vegas aufenthalt gings dann richtung death valley.
war es in las vegas schon heiss, so wurde es spätestens dort beinahe unerträglich. das death valley liegt größtenteils unterhalb des meeresspiegels, und gerade in den sommermonaten steigt die temperatur untertags auf weit über 40°C.
als wir am tiefsten punktes des tales („bad water“) ankamen, zeigte das thermometer im auto 121°F an – das sind in grad celsius (wenn sie so wollen) 49,4. da wird der aufenthalt ausserhalb des klimatisierten autos zu einer ziemlich schweisstreibenden angelegenheit.
lohn für all die mühen ist allerdings eine beeindruckende landschaft mit salzverkrusteten flächen, sanddünen und großartigen umgebenden gebirgszügen.

nichtsdestotrotz waren wir dann aber doch alle wieder froh, als wir unser motel in einer normal temperierten umgebung (also nur noch 35°C) erreichten..

sg,
j.&co





tag 0-5

25 08 2010

so, nun also die ersten impressionen unseres usa-trips.

in kurzen worten was bisher geschah:
nach fast 24 stündiger anreise nach los angeles verbrachten wir die ersten zwei „richtigen“ urlaubstage ebendort.

 zuerst verbrachten wir einen tag lang in den  universal studios samt studiotour und vergnügungspark (geeignet sowohl für kleine als auch schon etwas größere kinder…).
am zweiten tag klapperten wir dann die wichtigsten stationen der stadt ab: hollywood walk of fame, beverly hills, santa monica pier, venice beach,….

den dritten tag waren wir fast ausschließlich auf achse, schließlich musste eine lange strecke richtung grand canyon zurück gelegt werden.

am vierten tag war es dann soweit  – mein bisheriger höhepunkt dieser reise:  der grand canyon (bundesstaat arizona). ich kann meine eindrücke davon nur als atemberaubend zusammenfassen. ein tolles erlebnis natürlich auch der halbstündige hubschrauberflug über den canyon.
am fünften (=heutigen) tag waren wir im bryce canyon (bundestaat utah). auch dieser nationalpark ist landschaftlich einfach wunderschön. aber am besten einfach die bilder durchklicken.

nächstes ziel ist las vegas (bundesstaat nevada). derzeit sind wir schon sehr nahe dran, und dem wüstenklima entsprechend haben wir bereits über 40°C…

bis bald,
j.&co





hello again

18 08 2010

obwohl mir sehr wohl bewusst ist, dass vermutlich kaum noch jemand diesen blog verfolgt – schließlich hat sich hier doch seit gut eineinhalb jahren nichts neues mehr getan – , möchte ich mich wieder mal kurz zu wort melden.

viel zeit ist verstrichen, seitdem ich aus boston ins nicht minder reizvolle trattnachtal zurückgekehrt bin, und es hat sich doch einiges getan in der zwischenzeit:
das kapitel fachhochschule konnte ich glücklicherweise im herbst 2009 erfolgreich abschließen. was folgte, war eine etwas holprige mehrmonatige suche nach einem passenden job. ohne detailiert auf die zwischenstationen eingehen zu wollen – es waren doch einige – habe ich schlussendlich doch einen sehr interessanten arbeitsplatz gefunden. die firma ist zwar leider nicht in einer pendelbaren entfernung von schlüsslberg  lokalisiert  (ich verbringe also nun montag bis freitag im salzburgerischen),  jedoch  ist es sehr viel wert, nun einen job zu haben, der meiner ausbildung entspricht.

aber nun genug mit all dem vorgeplänkel, schließlich gibt’s ja einen viel interessanteren grund für diesen blogeintrag.
nach der bereits schon erwähnten eineinhalbjährigen usa-abstinenz kehre ich nun wieder zurück in die vereinigten staaten – zumindest für gut zwei wochen, und dieses mal auch nicht ganz allein.
gemeinsam mit maria, eva und klaus geht’s diesmal an die andere küste, nämlich die westliche.

beginnend in los angeles statten wir mit dem mietwagen den bundesstaaten kalifornien, arizona, utah und nevada einen besuch ab, um dabei einige ihrer landschaftlichen und kulturellen  sehenswürdigkeiten zu bestaunen.
neben viel schöner gegend werden wir aber auch die luft von metropolen wie los angeles, las vegas oder san franzisco atmen dürfen. ein grober routenplan ist übrigens weiter unten dargestellt.

wir freuen uns natürlich alle schon sehr auf diesen trip, und besonders ich, sozusagen ein waschechter usa-ossi, bin schon sehr gespannt, wie amerika nun auf der gegenüberliegenden seite so aussieht…

ich möchte  nichts versprechen, aber möglicherweise finde ich ja unterwegs abends mal zeit, einige fotos online zu stellen.

weils so schön passt und quasi als einstimmung möchte ich mit dem refrain eines sehr bekannten liedes schließen:
if you‘re going to san francisco, be sure to wear some flowers in your hair…lalala“

liebe grüße,

j.








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