nach dem stetigen temperaturanstieg in den letzten tagen, der ja wie bereits berichtet, in knapp 50°C gipfelte, gab’s am darauffolgenden tag einen abkühlung – und zwar eine ordentliche.
als wir den tioga-pass, welcher uns zu unserer nächsten station, dem yosemite-nationalpark, führte, passierten, zeigte das thermometer in unserem dodge umgerechnet 7,8°C an.
als wir dann kurz ausstiegen, entschlossen wir uns sehr schnell, unsere t-shirts und kurzen hosen gegen etwas wärmenderes auszutauschen.
nicht ganz unbegründet, schließlich begann es wenige meilen später sogar kurz ganz leicht zu schneien.
der yosemite-park ist von der vegetation her sehr grün, und besticht vorallem durch markante felswände und wasserfälle. letztere waren saisonbedingt allerdings recht unspektakulär, da die wassermenge – nun ja – recht übersichtlich war.
man könnte hier auch ausgedehnte wanderungen machen, dazu hatten wir jedoch etwas zu wenig zeit.
die folgenden 2 tage verbrachten wir wieder in etwas dicht besiedelterem gebiet: san francisco.
das wetter war dort meist sehr sonnig, aber windig und doch eher kühl. wir konnten also, ohne ins schwitzen zu geraten, die steilen strassen von san francisco erkunden.
dabei nahmen wir nur teilweise das auto zu hilfe, was bei der steilsten strasse mit 31,5% steigung durchaus ein erlebnis ist. stilechter war natürlich die benutzung eines cable-cars – das meines wissens einzige öffentliche verkehrsmittel, bei dem sich (zumindest die touristen, und sonst fährt ja auch kaum jemand damit) um einen stehplatz drängen.
einmal sogar radelten wir die küste entlang, was bei dem starken wind durchaus eine ordentliche herausforderung war.
die meisten meter machten wir zu fuss bzw. mit dem bus, und sahen dabei doch viele wichtige punkte der stadt.
mit einem typischen foto der golden gate bridge kann ich leider nicht dienen, da (als wäre absicht dabei) jedesmal als ich dieses foto machen wollte, dichtester nebel in der bucht dies unmöglich machte.
ein highlight war jedenfalls der besuch von alcatraz, der ehemaligen gefängnis-insel vor san francisco.
seit 1963 ausser betrieb, strahlt es immer noch eine mystische aura aus. es war schon eindrucksvoll und auch etwas beklemmend, durch den zellenblock zu gehen, wo verbrecher wie z.b. al capone ihre strafe absitzten. aus diesem hochsicherheitsgefängnis gab es nur wenige ausbrüche, und selbst bei jenen, die es geschafft haben, ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie das eiskalte wasser bei nacht und nebel (und gelegentlichen haien) überlebt haben könnten.
tja, und allmählich geht unsere reise auch schon wieder dem ende zu. wir sind bereits auf dem highway 1 samt tollem panorama auf den pazifik richtung los angeles unterwegs, von wo wir dann am donnerstag wieder zurück in die heimat fliegen werden.
danke für die aufmerksamkeit, bis bald!
j.&co
- yosemite nationalpark
- yosemite nationalpark
- yosemite nationalpark
- alcatraz
- seafood
- seehunde am pier 39
- transamerica pyramid
- strassen von san francisco
- ausblick von den twin peaks
- silhouetten von eva&klaus
- auf den twin peaks
- sonnenaufgang golden gate bridge
- stehplatz im cable car
- cable car
- golden gate bridge im nebel
- radtour
- eva&klaus am tandem
- möwe jonathan
- alcatraz im nebel
- wachturm
- klein aber fein?
- zellenblock alcatraz
- fähre nach alcatraz
- eine der steilsten strassen von san francisco
- pazifikküste
- pazifikküste
- sonnenuntergang am highway nr.1
- beinahe schon kitschig



























